HochAlbPfad Tieringer Hörnle

Beschreibung

Ein „hochalbines“ Wanderparadies

Rund um die drei westlich von Meßstetten gelegenen Stadtteile Tieringen, Hossingen und Oberdigisheim führen die neuen HochAlbPfade – und zählen vermutlich zum Schönsten, was die Schwäbische Alb Wanderern zu bieten hat: Spektakuläre Pfade direkt am Trauf, wo die Hochalb wie an einer Bruchkante steil ins Vorland abfällt. Die Aussicht dort ist grandios, bisweilen reicht sie über das Albvorland hinweg bis Stuttgart, zum Feldberg im Schwarzwald und im Süden bis zu den Alpen. Die drei vom Deutschen Wanderinstitut zertifizierten Premiumwanderwege wurden als Rundwege angelegt. Sie sind bis zu 14 Kilometer lang und haben damit optimales Tagestoureformat. Die Passagen abseits des Traufs faszinieren aufgrund der besonderen Charakteristik der Hochalb. Zahlreiche Feldgehölze, Wälder und Wacholderheiden wechseln sich ab mit aussichtsreichen Kuppen und kleinen Tälern. Im Frühjahr bieten die Blumenwiesen der Hochalb eine einzigartige Artenvielfalt. Mit dem Element Wasser belebt die junge Schlichem und der Oberdigisheimer Stausee.

Tipp vorweg

„Tieringer Hörnle“ und „Hossinger Hochalb“ bedienen besonders die Bedürfnisse der „Fernseher“ und im Frühjahr auch die botanisch interessierten Wanderfreunde. Der „Felsquellweg“, als dritter und kürzester Premiumweg im Bunde, animiert zum Besuch von Feuchtbiotopen und widmet sich dem kleinen Kohlstattbrunnenbach bis zum Badesee.

Info

Stadtverwaltung Meßstetten
Hauptstraße 9 
72469 Meßstetten
Tel. +49 74 31 / 63 49-0
Fax +49 74 31 / 63 49-994
stadt@messstetten.de
www.messstetten.de
www.hochalbpfade.de

Tourdetails

Prädikat


Logo/Markierung

Rundwanderung, 10,5 km

Gehzeit: 3,5-4 Std.

Höhenmeter: auf/ab 200 m

Schwierigkeit: mittel

Start/Ziel: Parkplatz Schlichemhalle Tieringen

An-/Abreise

PKW: Schlichemhalle Tieringen, Hinter Burg 22, 72469 Meßstetten-Tieringen 

ÖPNV: Tieringen, Haltestelle Balinger Straße, www.naldo.de

Beeindruckende Aussichtspunkte am Albtrauf, z. B. Hörnle, Schinderluke

Naturschutzgebiet „Hülenbuch“

Die Ouvertüre liefert die junge Schlichem, bis zu deren Quelle ist es nicht weit. Durch einen großen Hahn sprudelt das Wasser dort aus dem Berg. Ein kühlender Zwischenstopp an heißen Sommertagen. Knackig steigt der Weg von hier unter alten Buchen und Tannen bergan. Oben belohnt die Hochfläche die „Kraxler“ mit einer grandiosen Aussicht von den Alpen bis zum Schwarzwald. Dann folgt die beeindruckende Albtrauf-Kante, wo die Hochfläche fast senkrecht abfällt. Das „Hörnle“ krönt diese Passage. Wie ein Schiffsbug schiebt sich der Fels über das Land darunter. Auch der Osttrauf liefert Panorama-Stationen und das Naturschutzgebiet „Hülenbuch“ erfreut mit blühenden Wiesen. Durch unberührten Bannwald geht es zum Start zurück. Tipp: Ein gut 1 km langer Barfußpfad wartet am Ende der Tour. Also Schuhe aus und hinein ins Fußsohlenglück!

GPS-Daten

Der downloadbare GPX-Track ist auf allen gängigen GPS Outdoor Navigationsgeräten nutzbar.

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