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Know How

Kleidungs-Tipps für Herbstwanderungen

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Eine der schönsten Wanderzeiten im Jahr

Es gibt viele unterschiedliche Arten und Ansprüche Von Wanderern an das Wandern.

Einige suchen die innere Einkehr beim Pilgerwandern, andere die sportliche Herausforderung. Manche wollen ein Ziel erreichen oder eine Region kennen lernen. Viele suchen einfach den  Naturgenuss. Wandern, um einfach zu wandern.

Kaum ist der Sommer richtig um, liegen schon die Lebkuchen in den Lebensmittelmärkten und erinnern uns daran: Weihnachten ist nicht mehr weit. Aus Wandersicht geht das aber doch zu schnell, denn dazwischen liegt noch der Herbst und der Herbst ist eine der schönsten Wanderjahreszeiten überhaupt. Tagsüber wärmt die Sonne, das Laub der Bäume wandelt sich zu herrlichen Farbspielen und die Natur belohnt uns mit Pilzen und treibt die letzten Blüten und Blumen, ehe der Frost kommt. Das ist die hohe Zeit der Genusswanderungen: Raus, Sonne tanken, Stille und die Natur genießen.

Für die Bekleidung ist der Herbst allerdings schon anspruchsvoller.
Morgens kann es schon ziemlich kalt sein, vor allem wenn der Körper noch nicht auf Touren ist. Wärme und Feuchtigkeitsmanagement sind jetzt gefragt. Feuchte Nebelschwaden und taunasses Gras erfordern auch ohne Regen einen ausreichenden Nässeschutz an den Füßen und Hosenbeinen.

→ Tipp: Kurzgamaschen und Softshell-Hosen sind hier nicht verkehrt.

Um die Mittagszeit hat die Sonne noch Kraft. Da tut es meist noch das Funktionsshirt, ein Wanderhemd oder Mikrofleece. Leider ist diese Phase kurz, denn die Herbstsonnenwende ist schon vorbei und die Dämmerung bricht bereits am Spätnachmittag mit zunehmender Kühle herein.

→ Tipp: Fleece oder dünne Isolationsjacken gehören daher in jeden Rucksack. Dazu eine Stirnlampe, falls man sich in der Tagesetappenplanung doch vertan hat.


Das schöne am Herbst: Meist ist das Wetter ziemlich konstant, stabil und trocken. Der „goldene Herbst“ ist der sprachliche Beweis dafür. Bei Tageswanderungen kann man meist ohne wasserdichte Jacke losziehen.


→ Tipp: Atmungsaktive Softshells, leichte Windbreaker, angenehme Baumwollmisch-Jacken bieten ausreichenden Schutz und meist den besseren Tragekomfort als steife, brettige, aber wasserdichte Jacken.

Konstant kann aber auch heißen, dass es tagelang regnet. Auch das hat seinen Wanderreiz. Mit der wasserdichten Jacke, einer wasserdichten Überhose, den wasserdichten Wanderschuhen ist man dann eigentlich rundum perfekt „verpackt“.

→ Kleiner Tipp noch: Bevorzugen Sie einen wasserdichten Hut statt der Kapuze. Der Schutz ist besser, Sie können den Kopf besser drehen, Sie hören mehr und aus dem Kragen kann, wie bei einem Schornstein, die warme Luft vom Körper besser heraus. Richtig vorbereitet sind Regenwanderungen jedenfalls ein besonderer Genuss.

 

Ralf Stefan Beppler

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