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Blick vom Naturschutzgebiet Nollig auf den Lorcher Werth bei Lorch © Robert Carrera
Aussichtsfelsen am Geroldsteiner Tor © Robert Carrera
Aufstieg vom Herzbachtal zur „Spitzlei“ © Robert Carrera
Panoramablick über den Wispertaunus bei Dickschied © Robert Carrera
Die Kleine Wisper nahe dem Wispersee © Robert Carrera
Heckentunnel bei Dickschied © Robert Carrera
Die Wisper-Quelle bei Heidenrod-Mappershain © Robert Carrera
Die Kirchturmspitze vom Etappenziel Espenschied © Robert Carrera
Hochplateau im Naturschutzgebiet Nollig © Robert Carrera

compass 3. Platz DSW 2020

Was für ein Weg!
Ein Fluss, zwei Länder, drei Gipfel, vier Dörfer und fünf Täler. Dazwischen unzählige Fernsichten und urwüchsige Wälder mit berauschender Stille. Knackige Anstiege, spannende Pfade und immer wieder felsige Gestalten am Wegesrand; das sind die Markenzeichen dieses extrem abwechslungsreichen Steiges … ein Marathon für die Sinne!

Der Steig, der die beiden UNESCO-Welterben Obergermanisch-Raetischer Limes und Oberes Mittelrheintal verbindet, ist in zwei Etappen aufgeteilt. 

Wer den Trail in Kemel nahe der Wisperquelle startet, den erwarten auf den 44 km 1.230 Hm. Wer an der Mündung bei Lorch startet, kann sich auf spannende 1.695 Höhenmeter freuen.

Etappe 1
Anfangs begleitet der Wispertanussteig den Lauf der Wisper. Still und leise plätschert das Bächlein durch die liebliche Wiesenlandschaft, entlang von urwüchsigem Wald bis zum verträumten Ort Wisper und weiter zum malerischen Wispersee. Es folgt ein spannender Pfad über einen mit Kiefern und Krüppeleichen bewachsenen Felsenrücken, die sog. „Naurother Schweiz“ gefolgt vom „Wisper-Canyon“, die engste und tiefste Stelle der Wisper. 

Ein langer Anstieg führt zu zwei spektakulären Wisperblicken, „Geroldsteiner Tor“ und „Dichschieder Fenster“. Hinter Dickschied geht es ins Mehrbachtal hinab, bevor es am „Wisper Thron“ wieder zur „Spitzley“ hinauf geht, ein markanter Schieferrücken mit moosbewachsenen Krüppeleichen. Nur noch ein letzter Anstieg und das ersehnte Etappenziel Espeschied ist erreicht. Hier sind Einkehr und Übernachtung möglich.

Etappe 2
Ebenso abwechslungsreich geht es auf der zweiten Etappe weiter. Ein steiler Pfad führt hinab zum historischen Werkerbrunnen wo im 18. Jh. heilendes Quellwasser in Tonflaschen verkauft wurde. Noch heute kann man die Reste zerbrochener Tonflaschen finden. Kurz danach führen Trittsteine über den sprudelnden Werkerbach, gefolgt vom nächsten steilen Pfad zum Werkerkopf. Nach einem längeren Abstieg folgt das Filetstück des Trails, der pfadige Anstieg zur Burgruine Rheinberg, die etwas abseits vom Weg liegt, und weiter durch einen Krüppeleichenwald zum Blidenplatz, von wo aus die Burg belagert wurde. Im nächsten Ort Ransel gibt es Einkehrmöglichkeiten, bevor es hinab nach Sauerthal und später vorbei an der imposanten Sauerburg geht. 

Der letzte Anstieg führt zum Naturschutzgebiet Nollig, eine beeindruckende Hochebene mit atemberaubenden Blick über das Rheintal. Das Ziel Lorch mit seinen gemütlichen Straußwirtschaften ist zum Greifen nahe, doch der Abstieg hat es noch einmal in sich. Schmale Pfade und spektakuläre Aussichtspunkte garnieren diesen letzten Abschnitt eines unvergesslichen Wandererlebnisses!

open-bookTipps zur Tourenplanung

Wer dieses Abenteuer geführt an einem Tag erleben möchte, der kann am 27. Juni 2020 am Wisper-Wander-Marathon teilnehmen. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Restplätze sind noch frei. Anmeldungen unter www.wisper-trails.de.

 

Der Wispertaunussteig wurde am 03.10.2019 eröffnet und ist Teil eines Wegenetzwerkes mit 15 Wisper Trails (Rundwanderwege) und einem Streckenweg, dem Steig.

open-bookInfo und Buchung

Wisper Trails 
Tourist Information Lorch am Rhein
Rheinstraße 48, 65391 Lorch am Rhein
Telefon: 0800 / 9 477 377

wandern@wisper-trails.de

www.wisper-trails.de

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